Überprüfungsverfahren

Wenn ein Kind den Anforderungen der Grund- oder weiterführenden Schule nicht folgen kann und auch kooperative Maßnahmen zu keinem Erfolg führen, oder eine offensichtliche Behinderung vorliegt, kann ein Antrag auf Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs gestellt werden.

Die Anträge werden über die Schulleitung an die zuständige Förderschule weitergeleitet, nachdem die Eltern über den Feststellungsantrag in Kenntnis gesetzt wurden. Es bedarf jedoch keiner Einwilligung der Eltern für die Überprüfung. Das Amt für Schule und Bildung erhält eine Kopie des Antrags.

Im Rahmen der Überprüfung wird das Kind von einem Sonderpädagogen im Kindergarten bzw. im Unterricht beobachtet. Zudem wird zur Klärung des sonderpädagogischen Förderbedarfs in Einzelsituationen eine kooperative Diagnostik mit dem Kind durchgeführt.

Aufgrund der Beobachtungen und Testergebnisse wird ein sonderpädagogisches Gutachten erstellt, das ggf. den Anspruch des Kindes auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot beschreibt.

Am Ende des Überprüfungsverfahrens werden die Eltern in einem Gespräch über die Ergebnisse informiert. Das Gesprächsprotokoll, sowie die Wünsche der Eltern, bezüglich des zukünftigen Lernorts, werden in das Gutachten mit aufgenommen.

Das Gutachten wir an das Staatliche Schulamt weitergeleitet, welches über die Beschulung des Kindes entscheidet.

 

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